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E-Mobilität

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Elektrisch fahren und laden

Sie haben vor sich ein Elektroauto anzuschaffen und möchten zukünftig zu Hause laden? Hier finden Sie alle Informationen, die Sie für einen Stromanschluss benötigen

Ladeleistung

Die Ladeleistungen sind stark von der Art des Stromanschlusses und den technischen Möglichkeiten Ihres Elektroautos abhängig.

3,6 kW
11,0 kW
50,0 kW

Für Sie ist natürlich relevant, wie schnell Ihr Elektroauto wieder geladen ist bzw. wie viele Kilometer Sie nach einem Ladezyklus wieder fahren können. Daher haben wir Ihnen nachfolgend beispielhafte Reichweiten je einer Stunde Ladedauer aufgelistet. Diese hängen in der Realität allerdings von der Lademöglichkeit und insbesondere von dem spezifischen Stromverbrauch Ihres Elektroautos ab.

Ladeinfrastruktur

Wir empfehlen ausdrücklich, keine Haushaltsteckdosen zum Laden Ihres Elektroautos zu verwenden. Durch die dauerhafte Last während des Ladevorgangs kann es zur Überhitzung der Betriebsmittel und im schlimmsten Fall zu einem Kabelbrand kommen.

Alternativen: Wallbox oder Ladesäulen

Grundsätzlich sollte sich die Ladestation in der Nähe des Stellplatzes des Fahrzeuges befinden. Die Verwendung von Verlängerungsleitungen und Kabeltrommeln ist verboten.

Als Ladestation eigenen sich Wallboxen (Wandladestationen) bis zu 22 kW oder freistehende Ladesäulen. Beide Arten müssen über besondere FI-Schutzschalter verfügen und schützen so Personen und Betriebsmittel vor einem Schaden.

Aufstellungsorte und Stromversorgung

Um technische Fehlerpotenziale auszuschließen, gilt grundsätzlich, dass je wirtschaftlicher Einheit / Gebäude / Grundstück möglichst nur ein Netzanschluss vorzusehen ist. Dies bedeutet, dass die Ladestationen möglichst in die vorhandene Hausinstallation bzw. Infrastruktur zu integrieren sind.

Quelle: VDE | Der Technische Leitfaden – Ladeinfrastruktur Elektromobilität Version 2

Anschlusskosten

Übersteigt durch den Anschluss von Ladestationen die benötigte Anschlussleistung die Freigrenze von 30 kW, fallen für jede kW ein sogenannter Baukostenzuschuss von derzeit 81,02 EUR an.

Sollte aufgrund Ihres Leistungsbedarf zusätzlich eine Verstärkung des Anschlusskabels notwendig sein, erstellen wir Ihnen gerne ein unverbindliches Angebot.

Hinweis:

Einfamilienhäuser ohne elektrische Warmwasseraufbereitung (oder sonstigen besonderen Verbrauchern wie Sauna, Schwimmbad, etc.) liegen bei einer Installation einer Wallbox üblicherweise unter der 30 kW-Freigrenze.

Anmeldeverfahren

Die Installationsarbeiten für Ihre Ladestationen dürfen nur von Fachfirmen durchgeführt werden. Diese Fachfirma meldet uns auch die Wallbox oder Ladesäule.

1. Anmeldung

Gemäß den Technischen Anschlussbedingungen sind Ladeeinrichtungen für Elektrofahrzeuge bis einschließlich 12 kVA anmeldepflichtig – also beim Netzbetreiber zu melden. Für Ladeeinrichtungen größer 12 kVA ist vor Errichtung die Zustimmung des Netzbetreibers einzuholen.

Der Anmeldeprozess kann durch das von Ihnen gewählte Installationsunternehmen über den Inbetriebsetzungsantrag des +Geoportal Nordhessen gestartet werden. Bitte wählen Sie hierfür als Antragsart Neuanlage und als Anlage Ladeeinrichtung aus. Unter neues Gerät können Sie dann die Ladeinrichtungen erfassen.

Unter Dokumente ist das ausgefüllte +Datenblatt „Ladeeinrichtungen für Elektrofahrzeuge“ hochzuladen.

2. Prüfung

Sobald die Anmeldung samt Unterlagen bei uns eingegangen ist, wird diese geprüft. Bei Rückfragen nehmen wir Kontakt mit Ihnen bzw. Ihrem Installateur auf.

Für anmeldepflichtige Geräte gilt: Nach einer positiven Prüfung erhalten Sie unsere Anschlusszusage sowie eine Aufstellung über die gegebenenfalls anfallenden Kosten. Die Zusage hat eine Gültigkeit von 12 Wochen.

3. Installation

Jetzt ist wieder Ihr Installateur an der Reihe. Er kann nun mit der Installation der Ladeeinrichtung und falls gewünscht mit der Vorbereitung des Zählerplatzes beginnen.

4. Zählersetzung

Der Ladestrom kann grundsätzlich über den vorhandenen Stromzähler erfasst werden. Wenn der Ladestrom jedoch separat gemessen werden soll, benötigen Sie einen weiteren Zähler. In diesem Fall stimmt Ihr Elektroinstallateur einen Termin mit uns ab und setzt mit uns den Zähler.

FAQ + Downloads

Dies ist von einer Fachfirma bzw. einer Elektrofachkraft zu prüfen. Aufgrund der hohen Leistungen sind nicht alle Gebäudeinstallation für das lange Laden von Elektroautos ausgelegt. Daher ist die vorhandene Installation durch ein eingetragenes Installationsunternehmen zu prüfen und wenn notwendig, entsprechend zu erneuern.

Hiervon raten wir deutlich ab. Haushaltssteckdosen sind nicht für dauerhaft hohe Bemessungsstrome ausgelegt. Bei mehrstündigen Laden liegt eine erhöhte Brandgefahr vor. Daher empfehlen wir den Einsatz von speziellen Ladestationen – wie eine Wallbox oder eine Ladesäule.

Wichtig: Damit Sie günstiger Ladestrom beziehen können, benötigen Sie einen entsprechenden Ladestrom-Tarif von einem Stromlieferanten.

In den meisten Fällen ist es notwendig, dass Sie hierfür zunächst einen separaten unterbrechbaren* Zähler installieren lassen. Durch einen Rundsteuerempfänger ist es dem Netzbetreiber möglich, bei Netzengpässen, die Ladeeinrichtung abzuschalten.

Für die erstmalige Inbetriebnahme des Zählers berechnen wir Ihrem Installationsunternehmen 65,00 EUR netto.

Ladeeinrichtungen für Elektrofahrzeuge mit einer Bemessungsleistung > 12 kVA müssen eine Möglichkeit zur Steuerung/ Regelung (z. B. in 10 %-Schritten), eine intelligente zeitliche Steuerung oder Regeleinrichtungen zur Netzintegration über eine Unterbrechbarkeit durch den Netzbetreiber aufweisen.

*Aktuell ist die Steuerung Ihrer Ladeeinrichtung noch nicht über den verbauten Zähler möglich. Daher wird ein Rundsteuerempfänger eingesetzt, der im Bedarfsfall Ihre Ladesäule netzdienlich steuern kann (§ 14a Energiewirtschaftsgesetz).

Das ist selbstverständlich möglich. Sollten Sie zusätzlich zum selbsterzeugten Ladestrom gleichzeitig einen günstigen Ladestrom nutzen wollen, wird es etwas kniffeliger. In diesem Fall könnte das nachfolgende Messkonzept eine Lösung sein.

Vor der technischen Umsetzung des Messkonzeptes vor Ort empfehlen wir eine Abstimmung mit uns.

Alternativ oder ergänzend zu einer Verstärkung des Netzanschlusses kann ein sogenanntes Lademanagement eingesetzt werden. Durch ein solches Lademanagementsystem können verschiedene Parameter der Ladevorgänge, wie z.B. die Maximalleistung oder die Priorisierung von Ladevorgängen, festgelegt werden. Ein Lademanagement kann, gerade bei größeren Liegenschaften, zur Vermeidung oder Reduzierung von kostenintensiven Lastspitzen beitragen. Bei mehreren gleichzeitig ablaufenden Ladevorgängen wird durch den Einsatz eines Lademanagements die Überlastung der vorhandenen Elektroinstallation verhindert.

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