Schon vor dem wichtigsten Fußballspiel des Jahres zeigt die Verbrauchskurve im Vergleich zu einem normalen Sonntag die Bedeutung des Spiels. Vor Spielbeginn um 21 Uhr sank der Stundendurchsatz spürbar. Vorbildmäßig verhielten sich die Vellmarer und Kasseler dann zur Pause. Der Verbrauch stieg erkennbar – um nach Wiederanpfiff extrem zu sinken. In der kurzen Pause vor der Verlängerung wieder das erwartbare Bild. Der Verbrauch schnellte nach oben. Um nach Ende des Spiels und dem Gewinn der Spanier wieder zu steigen.
Die Technik der Städtische Werke Netz + Service im Hintergrund: über 1.300 Kilometer Trinkwasserleitungen, 19 Hochbehälter, 23 Pumpstationen und acht Wasserwerke in Kassel und Vellmar. Und selbst bei einem Stromausfall wäre die Wasserversorgung gewährleistet gewesen. Zwar ohne Fußball und im Dunkeln, aber immerhin mit Trinkwasser.
